cyber-durchgeknallt, das chaos café

Donnerstag, Dezember 29, 2005

der plan #1

nach meinen ersten unerfreulichen erfahrungen in hiesigen internetcafe´s,
schmiedete ich einen plan, nicht zuletzt aus eigennutz, um meine
emails einfachen in die weite weilt zuverschicken, meine eigene IT klitsche zu eröffnen.
gesagt geplant getan.
haha nicht so im land des inbegriffs der relativität der zeit.
sollte mal jemand in die verlegenheit kommen , die allseits bekannte aber unverstandene theorie zu diesem thema erklären zu müssen, bitteschön, nichts einfacher als das, ein mehrwöchiger aufenthalt hier wird die ralativität der zeit so anschaulich wie nur irgend geht demonstrieren.
erste aufgabe war also eine entsprechende räumlichkeit zu finden.fand ich auch "relativ "schnell.
der mietvertrag wurde unterschrieben und fertig. denkste!!!
eine komplettrenovierung später, ging es an die planung der elektrischen anschlüsse, bitte ohne stolperfallen, unterdemensionierte kabel, und und und.
2 wochen später bekam ich das mobiliar, feine hand(werkliche)arbeit!
nun fehlten nur noch die computer, da ich mich nicht mit dem zu der zeit üblichen standart, 386er mit win 95 abgeben wollte, muste ich ca 6 wochen auf meine lieferung warten, was ja relativ kurtz ist.
und dann , tätätätäää, eines schönen nachmittag´s war es soweit, mir wurde am telefon mitgeteilt das meine maschienen im anritt waren. ich schoss, übereifrig in meinen laden um die ecke, um auf den lieferanten zu warten, und wartete.......
6 stunden später, hatte das warten ein ende und wir alle, der gute man der mir dei computer verkauft hatte, ein gehilfe, und ich wähle diesen begriff mit bedacht, und ich entwikelten eine unbändige energie um das gelieferte gut aufzubauen , anzuschliessen und in gang zu bringen.
letzteres wurde teilweise dadurch verhindert, das sich 3 der compis weigerten, teils strom anzunehmen, das BS zu starten, oder aber auch ins netzwerk integriert zu werden.
um das mass voll zumachen befand sich unter den dienstverweigerern natürlich auch mein server, wie könnte es anders sein.
der verkäufer und sein gehilfe gabe ihr bestes, was nicht genug war.
drei maschienen traten also wieder die heimreise an, mit dem versprechen, so schnell wie möglich , und funktionstüchtig, wieder zurück zu kommen.
ich schickte alle wartenden wieder nachhause, es hatte sich natürlich im viertel rumgesprochen das ich heute mein cafe eröffnen würde, weil ich ja die compis bekommen würde und so weiter.
gut , dachte ich ein neuer tag ein neuer anfang. es wurden 7 tage bis die, so wurde mir am telefon versichert, nun voll funktionstüchtigen compis wieder ihren weg zurück zu mir fanden.
à suivre

morgensss

ja hier isser, der herr über das durchgeknallte cybercafe!
nach zahlreichen versuchen meinerseits
unter mitwirkung durchaus qualifitierten bekannten, habe ich den versuch aufgegeben
meine kuriose aber dennoch spektakuläre IT-klitsche,
über die sendung von "the talkmaster himself of germany"h.schmidt,
über die grenzen des kleinen aber feinen landes, in dem ich mich seit geraumer zeit aufhalte, bekannt zumachen.
nun gut dies soll der verzweifelte letzte versuch sein.
es bagab sich zur zeit des großen umschwungs, auf dem arbeitsmarkt in deutschland,
( einführung des arbeitslosengeldII, auch bekannt als boot auf dem trockendock HartzIV, das ich keinen unterhaltserwerb finden konnte. so beschloss ich kurtzerhand mit meiner(damals noch) kleinen familie, auszuwandern, b.z.w. in die heimat zurückzukehren.
gesagt geplant getan, zack ruckzuck, drei monate später stand ich in meinem eigenen haus, koffer ausgepackt, eingerichtet, und was man sonst noch so alles macht,
wenn ein neues soziales umfeld erschlossen werden will.
tage später befiel mich der drang, meine durchaus erfolgreiche ankunft meinen daheimgebliebenen kundzutun.
flugs ein internetcafe aufgesucht, um per email mit der zivilisierten welt in kontakt zu treten.
und da hatte es sich auch schon mit "flugs", nix da der einzige laden in erreichbarer nähe hatte natürlich zu, auf weiteres. nach 2.5 std warten in sengender sonne, durfte ich dann endlich an einem computer platznehem, und ich wartete geschlagene 5 minuten, auf die vollendung des seitenaufbaus, meines mail-servers. was auch nicht weiter verwunderlich war,
wie ich feststellte, bei einer 64kb leitung, 6 angeschlossenen terinals, 5 davon beschäftigt nackte tatsachen aus schweden zu saugen, darf es schon mal etwas dauern.
nachdem ich 3 stunden in dem wohlklimatisierten raum damit zugebarcht hatte einige mails abzuschicken, was mir trotz dem unglaublichen trafik in den 10mb hub
gelang. schlich ich nach hause um pläne zu schmieden, wie denn dieser unzumutbarer zustand abzustellen sei.
à suivre